Hintergrund
Ziele des Rolfing
Grundlagen
Begründerin
Persönliches
Sonstiges
Aktuelles
Impressum
Grundlagen

Zur besseren Ausrichtung des Körpers wird das Bindegewebe beeinflußt. Neuere Forschung bestätigte die Vermutung, dass Bindegewebe sehr vielfältige Funktionen ausübt: neben Aufgaben im Stoffwechsel und Immunsystem erfüllt es auch mechanische Funktionen und reagiert auf äußere Einflüsse.

Bindegewebe hat einen unterschiedlichen Aufbau und sehr verschiedene Qualitäten, je nach Ort und Aufgabe im Körper. Es reagiert sehr differenziert und empfindlich auf Belastungen in Form von Umbauvorgängen – Struktur- Bestandteile werden ab- und eingebaut. An Stellen erhöhter Spannung verstärkt es sich. Die Verstärkung z.B. von Bindegewebe, das einen Muskel umhüllt, führt dazu, dass der Muskel sich schlechter bewegen kann. Nährstoffe aus dem Blut gelangen zusätzlich langsamer in das Gewebe hinein. Gleichzeitig wird es nicht mehr so gut von Stoffwechselendprodukten entsorgt. Ein Teufelskreis beginnt: Das Gewebe wird im Lauf der Jahre immer härter; die Ver- und Entsorgung funktioniert immer schlechter, Ablagerungen entstehen.

Alter, Stress, Traumaereignisse wirken sich ebenfalls aus, v.a. in Hinsicht auf eine „Erstarrung“ des Bindegewebes.

Die Eigenschaft, dass Bindegewebe plastisch und eng mit dem Nervensystem gekoppelt ist, wird in den Behandlungen ausgenutzt: durch Anwendung von Berührung und Druck unterschiedlicher Intensität ändert das Bindegewebe seine Gestalt – und damit bei gezielter Anwendung auch der Körper seine Struktur, das Nervensystem wird in positiver Weise beeinflußt.

Bewegungen des Klienten selber während der Behandlung sowie gezielte Übungen schulen Koordination und Wahrnehmung.

 

[Hintergrund] [Ziele des Rolfing] [Grundlagen] [Begründerin] [Persönliches] [Sonstiges] [Aktuelles] [Impressum]